M.Sc. Juliane Dabels

Master und Bachelor
– Umwelt-, Agrarökologie, Aquakultur –

Fernstudium Umwelt & Bildung (Uni Rostock)


Als neues Mitglied der Hanse-AWO möchte ich mich hiermit gerne vorstellen:

Geboren wurde ich am 24.10.1986 in Rostock. Dort verbrachte ich meine ersten zwei Lebensjahre, bevor meine Eltern mit mir wieder in ihren Heimatort Ostseebad Wustrow zogen. Auf dem  Fischland, zwischen Bodden und Ostsee, verbrachte ich eine schöne Kindheit und Jugend. Nach meinem Abitur 2006 zog es mich wieder in die Hansestadt Rostock um dort mein Agrarökologie-Studium aufzunehmen. In drei Jahren konnte ich dort viele verschiedene Erfahrungen sammeln und mir ein umfangreiches Wissen im Bereich Biologie, Landwirtschaft und zugehöriger  Wissenschaften (bspw. Chemie, Bodenkunde oder Hydrologie) aneignen. Vor allem die zahlreichen Exkursionen, Praktika und Feldversuche sind mir noch heute positiv im Gedächtnis. Familiär „vorbelastet“ (meine Eltern sind Eigentümer einer Fischräucherei und -gaststätte) wählte ich für mein Masterstudium den Fachbereich Aquakultur. Bis zum Abschluss im Jahr 2011 lernte ich dort alles rund um die Themen Lebensraum Wasser, Ichthyologie und der Fischwirtschaft. Für mein Pflichtpraktikum von 3 Monaten wählte ich das Bundesinstitut für Tiergesundheit auf der Insel  Riems. Dort arbeitete ich im Labor für Fischkrankheiten. Aus diesem Praktikum resultierte meine Masterarbeit und meine spätere Anstellung am Lehrstuhl Aquakultur der Universität Rostock als technische Assistentin. Hier baute ich das molekularbiologische Labor auf, führte alle anstehenden Untersuchungen durch und war für die Anleitung und Lehre der Studenten und ausländischen Gastwissenschaftlern im Laborbereich zuständig. Vor allem letzteres machte mir besonderen Spaß. Nachdem die Stelle auslief, entschied ich mich dafür, mich im Bereich Pädagogik weiterzubilden. Das Master-Fernstudium „Umwelt & Bildung“ der Universität Rostock war die perfekte Ergänzung, um mein vorhandenes naturwissenschaftliches Wissen mit pädagogisch-didaktischen Fähigkeiten zu erweitern und zu verknüpfen. Ich schloss alle für mich wichtigen Module, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, Projektmanagement, Didaktik der Umweltbildung und Lebenslanges Lernen ab, noch bevor mein Sohn im März 2015 geboren wurde. Nach 1,5 Jahren aufregender und schöner Elternzeit bekam ich im September 2016 die Möglichkeit für einen regionalen Bildungsträger zu arbeiten. Während dieser Anstellung war ich in verschiedenen Projekten und Maßnahmen tätig. Ich betreute zum Beispiel ausländische Auszubildende bei dem  Verlauf ihrer Ausbildung und war in verschiedenen Bereichen in der Erwachsenenbildung (Themenbereiche Gesundheitsorientierung und Umwelt) tätig. Beratung, Coaching, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Seminaren und Workshops gehörten weiterhin zu meinen täglichen Arbeiten. Nun freue ich mich auf die neuen Aufgaben im Ökologischen Schulungszentrum Wismar.

In unserer Freizeit sind mein Partner, mein Sohn und ich viel draußen unterwegs. Von April bis November sind wir so gut wie jedes Wochenende und im Urlaub mit unserem alten VW-Bulli in der Region und Skandinavien unterwegs und genießen die schönen Landschaften und die Natur. Beim Fotografieren und Angeln kann ich besonders gut entspannen. Weiterhin bin ich an wilden Heilpflanzen und ihrem Einsatz interessiert. Wenn ich mal etwas Zeit für mich alleine habe, dann nähe und schneidere ich gerne oder lese ein gutes Buch.

Ich freue mich auf meine Zukunft im Ökologischen Schulungszentrum in Wismar und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Schon immer war es mein Traum, mit Kindern und Jugendlichen im Bereich der Umweltbildung arbeiten zu können. Daher bin ich sehr dankbar, dass ich jetzt die Chance bekomme, mich beruflich verwirklichen zu können und meine erlangten Fähigkeiten und Fertigkeiten in diesem Bereich einzusetzen.